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Old meets new

On Feet Review: Adidas Kamanda

Wir hatten die große Ehre den bisher unveröffentlichten Adidas Kamanda am Fuß zu testen. Was wir von dem neuesten Streich aus Herzogenaurach halten? Lest selbst.

Look

Sportswear meets Avantgarde. So würden wir den Look des Adidas Kamandas beschreiben. Der Schuh verfügt über ein Nubuk-Upper, das klassisch und schlank wirkt. Die berühmten 3-Streifen sind durch eine grobe Perforation angedeutet, während der Name auf den Sidepanels nahe der Ferse in Gold angebracht ist. Den Ferseneinstieg haben wir so schonmal bei diversen Ultra-Boost-Modellen gesehen. Zudem ist auf der schlanken Toebox ein Streifenmuster zu erkennen, dass vermutlich den 3-Streifen Look unterstreichen soll. Im krassen Gegensatz zu dem Upper, erscheint die Sohle des Kamandas.

Sohle

Die Sohle ist eine Gumsole mit "Soft EVA Drop In". Es wirkt quasi so, als wäre das Upper in die Sohle eingegossen worden. Eine dunkle Gumsole, erinnert an den typischen Look von Fußball- bzw. Sportschuhen, jedoch verleiht die klobige Silhouette dem Ganzen einen futuristischen und ungewöhnlichen Look – ohne dass dabei die Design-Handschrift der klassischen Adidas Heritage verwässert wird.

Komfort

Zugegeben: Die Umstellung von Boost auf eine reguläre Gumsole ist zunächst ungewohnt. Jedoch schwinden diese Zweifel bei längerem Tragen. Das Upper sitzt sehr gut am Fuß und sorgt für einen angenehmen Halt beim Laufen. Durch die etwas härtere Sohle sehen wir dieses Modell eher im Lifestyle-Segment, als im Performance-Bereich. Oder anders: Wenn ihr euch ein Fußballspiel anschaut, ist der Schuh perfekt. Zum Fußball-spielen eher weniger.

Fazit

Der Schuh wird unseren Erwartungen gerecht. Eine ausgefallene Silhouette mit Quervweisen zum Adidas Archiv und edlen Materialien – das macht den Kamanda aus. Der hier gezeigte Colorway ist aus unserer Sicht die beste Interpretation dieses Schuh, die wir uns  zum jetzigen Zeitpunkt vorstellen können. Aber mal abwarten, was Adidas mit dieser Silhouette noch vorhat. Ein Releasedatum steht noch nicht fest. Wir gehen jedoch vom Frühjahr diesen Jahres aus.