×

Mikrofasern zerstören unsere Meere!

G-Star Raw x Plastic Soup Foundation

Nachhaltigkeit ist ein Thema, was sich viele von uns wünschen, jedoch in der Realität selten umsetzen. So hat die Modeindustrie nach wie vor einen großen negativen Einfluss auf unsere Umwelt. Um dem ein wenig entgegen zu wirken, arbeitet G-Star Raw nun mit der Plastic Soup Foundation zusammen.

Was vielen von uns nicht bewusst ist: die maschinelle Reinigung von synthetischer Kleidung schadet den Weltmeeren. Besagte Reinigung leistet weiterhin einen Hauptbeitrag zur „Plastiksuppe“bzw. der Kunststoff-Verschmutzung unserer Ozeane.

Jedes Mal wenn wir unsere Kleidung in die Waschmaschine schmeißen, 
bleiben kleine Synthetikfasern im Wasser zurück, welche unsere Flüsse, Seen und Meere verschmutzen. Glaubt man den Aufrechnungen, wird es im Jahr 2025 in den Weltmeeren für jeweils drei Tonnen Fisch eine Tonne Kunststoff geben. Bis 2050 wird das Gewicht der Kunststoffe in den Ozeanen sogar das der Fische überholt haben, woran zum Teil auch die Mikrofasern in unserer Kleidung Schuld sind.
Um besser früh als zu spät aktiv zu werden, hat sich das Denim Label G-Star Raw mit Plastic Soup Foundation zusammengetan, um gemeinsam den Mikrofasern in unserem Wasser den Kampf anzusagen. So fordern die beiden Modeunternehmen, Waschmaschinenhersteller und die Textilindustrie auf, die internationale „Ocean Clean Wash“-Initiative zu unterstützen. „Führende europäische Studien zeigten kürzlich, dass Fleece bei jeder Wäsche unglaubliche 1 Millionen Mikrofasern freilässt [...] Wenn man sich vorstellt, dass jeden Tag ein paar Milliarden Menschen auf der ganzen Welt ihre Kleidung waschen, und dass fast jedes Kleidungsstück heutzutage Kunststoff enthält, dann kann man leicht erkennen, warum es zwingend notwendig ist, sofort das Problem Plastiksuppe anzugehen. G-Star ist die erste Modemarke, die diese Notwendigkeit für Innovation erkennt und unterstützt.“ so Maria Westerbos, Direktorin der Plastic Soup Foundation.
G-Star Raw hat bereits vier Jeans-Kollektionen aus recyceltem Kunststoff entwickelt, der den Meeren entnommen wurde. Mit ihrer jetzigen Zusammenarbeit mit der Plastic Soup Foundation trägt das Denim Label zur laufenden Entwicklung innovativer Lösungen bei, die die Freisetzung von Kunststofffasern aus Kleidung in Zukunft stoppen will, entweder durch die Entwicklung von Materialien, die keine Mikrofasern freisetzen oder durch Waschmaschinen mit Filtern, die die freigesetzten Fasern einfangen.

Mit 'Raw for the Oceans' waren wir die ersten, die Denim aus recyceltem Kunststoff aus den Meeren machten und wir beginnen jetzt damit, 10 Prozent herkömmlichen Polyesters in unseren Kollektionen mit recyceltem Kunststoff zu ersetzen“, sagte Frouke Bruinsma, SV-Direktorin von G-Star. „Wir wollen weiterhin Fortschritt durch nachhaltige Innovationen schaffen und mit vereinten Kräften mit der Plastic Soup Foundation das Mikrofaser-Problem bekämpfen. Nur eine starke Allianz engagierter Akteuren aus aller Welt kann das Blatt wenden. Jeder ist willkommen, sich uns anzuschließen“, fügte sie hinzu.

Wir freuen uns, dass G-Star Raw diesen Weg gegangen ist und hoffen, dass sich viele Labels ein Beispiel an dieser Herangehensweise nehmen.