Visvim ein Leben lang

Visvim UTE Moc Trainer Mid

Kaum eine andere Marke steht so sehr für Qualität, Tradition und Ehrfurcht vor der Kultur der amerikanischen Ureinwohner wie Visvim. Die 2001 von Hiroki Nakamura gegründete Brand verbindet traditionelles Design mit innovativer Technik.

Um Visvim zu verstehen, lohnt es sich, einen Blick auf die Geschichte des Gründers Hiroki Nakamura zu werfen: In Kofu geboren und in Tokio aufgewachsen, ermutigten ihn seine Eltern dazu, außerhalb Japans zu studieren. So landete Nakamura an einer Universität in Alaska. Dort streifte Nakamura in seiner freien Zeit am liebsten durch die Natur. Auf seinen Reisen im nordwestlichen Alaska verbrachte Nakamura Zeit bei verschiedenen indigenen Gruppen und tauchte dabei sowohl in ihre Kultur als auch in ihre praktische Lebensweise ein. Auch heute noch fühlt Nakamura sich nicht nur von indigenen Kulturen angezogen, sondern identifiziert sich stark mit der Vintage-Ästhetik der USA, insbesondere der des wilden Westen – sein Interesse an Vintage Americana liegt fast schon an der Grenze zur Obsession. Als die amerikanische Berufsbekleidung in den frühen 1990er-Jahren in Tokio an Popularität gewann, wollte Nakamura einen Beitrag dazu leisten: die Idee zu Visvim war geboren. Mit frischem Input kehrte er nach Japan zurück und machte sich daran, seine Eindrücke in eine erste Kollektion fließen zu lassen.

Seit 2001 bündelt er in seiner Marke die oben genannten unterschiedlichen Einflüsse und übersetzt sie in experimentell und gleichzeitig traditionsreich anmutende Hemden, Mokassins und Stiefel. Mit dem Visvim UTE Moc Trainer Mid kombiniert die Brand eine Mokassin-Silhouette mit weichem Rindveloursleder und einer Vibram-Sohle. Dank Kork-Fußbett und handbemalter Zunge spart Visvim weder beim Komfort noch bei den Details. Wer sich für ein Modell von Nakamura interessiert, muss jedoch tief in die Tasche greifen. Dafür verspricht der 735,- Euro teure Schuh, ein Leben lang zu halten und mit der Zeit angenehm zu altern – quasi wie die Marke selber.