Fashion und Fettsäcke

Kiko Kostadinov x Asics Gel- Korika

Gerade wenn man denkt, dass dem unbesiegbaren Duo bestehend aus Asics und Kiko Kostadinov so langsam die Luft ausgeht, kommen Beide gewohnt routiniert um die Ecke und liefern mit dem Gel-Korika eine der wohl interessantesten Silhouetten aus dem inzwischen sehr fortgeschrittenen 2019. Wenn dann noch Jürgen Teller am Werk ist, kann das Ergebnis fast nur überzeugen.

Dass gerade ein Newcomer wie Kiko Kostadinov mal das schnellste Pferdchen im Stall von Asics sein könnte, hätte vor ein paar Jahren wohl auch Keiner vermutet. Inzwischen gilt der 30-jährige bulgarische Sohn einer Kindergärtnerin und eines Bauarbeiters als Garant für Stil und zeitgemäße Mode. Seine bisherigen Modelle, die unter seinem Namen und dem von Affix Works, bei Asics entstanden, waren stets komplett neuartige Silhouetten, die angeeckt haben, jedoch gerade deswegen uns immer überzeugen konnten. Für den neuesten Wurf hat das Duo sogar den deutschen Fotografen Jürgen Teller verpflichtet, der es sich nicht nehmen ließ, die neuen Botten im Urlaub zu bebildern. So entstand ein Lookbook, das mindestens so einzigartig, wie die darauf abgebildeten Schuhe ist.

Die Gel-Korika ist vergleichsweise konventionell anmutend und konzipiert als Hybrid aus dem Gel-Nimbus 21 mit dem Upper des Gel-Burst. Unterschiede bei den Modellen für Herren und Damen finden sich vor allem bei den markanten Farbvarianten, die Erste in metallisch-Schwarz-Silber-Ausführungen und Letztere in kräftigen roten, rosa, lila und blauen Akzenten gehalten.

Ein Berliner Popup-Shop wird am 8. November alle vier Gel-Korika-Modelle auf den Markt bringen, ein globaler Release ist für den 16. November geplant.

Das sagt die Redaktion

Bravo. Einfach nur bravo. Es gibt bestimmte Dinge, über die wir nicht reden, weil sie ohnehin Jeder gut findet und es sich deswegen vermeintlich nicht lohnt, darüber zu sprechen. Dazu gehören Kobe-Steaks, der Geruch von frischem Regen, alles von Outkast und natürlich Kiko Kostadinov und Asics! KEINE andere Brand hat es mit ihrem Partner dieses Jahr geschafft, so ungezwungen, so authentisch und gleichzeitig so nah am Zeitgeist immer wieder aufs Neue frischen Output zu produzieren. Auch wenn sich auf so mancher Hype-Bühne für einen Teppich und eine Wanduhr geprügelt wird: der eigentliche Impact kommt aus Bulgarien und Japan.