Yeezy Walks & Hypest in the Room

Die teuersten Sneaker aus den letzten 3 Monaten

Auch wenn Yeezys nie wirklich weg waren, sind sie auf dem Zweitmarkt begehrter denn je. Doch für den ganz großen Hype sorgt in der Sneaker-Szene zur Zeit ein anderer Rap-Star. Wir werfen einen Blick auf die Zahlen des letzten Quartals der US-Verkaufsplattform StockX und sprechen mit deren Data Content Director Jesse Einhorn über Yeezys, Women‘s Exclusives und Prognosen für 2020.

Adidas Yeezy Boost 350 V2 »Lundmark« (Non-Reflective)
41.979 Paare (Durchschnittlicher Wiederverkaufspreis: 283 Euro)

Air Jordan 1 Retro High »Obsidian«
32.746 Paare (Durchschnittlicher Wiederverkaufspreis: 290 Euro)

Adidas Yeezy Boost 350 V2 »Cloud« (Non-Reflective)
23.203 Paare (Durchschnittlicher Wiederverkaufspreis: 255 Euro)

Adidas bringt am laufenden Band neue Colourways des Yeezy Boost 350 V2 heraus. Auch auf dem Zweitmarkt ist Kanye Wests drittes Signature-Modell weiterhin gefragt. Mit »Lundmark« und »Cloud« schaffen es in diesem Quartal zwei Colourways in die Top 3. Auch die Beliebtheit des Air Jordan 1 lässt mit regelmäßig erscheinenden neuen Colourways nicht nach – der »Obsidian« belegt hier den zweiten Platz.

Die drei Releases mit dem höchsten Preisaufschlag

Air Jordan 1 Retro Low OG SP »Travis Scott«
+440% (Retail: 130 Euro – Durchschnittlicher Wiederverkaufspreis: 702 Euro)

Nike Blazer Mid 77 Vintage »Slam Jam White«
+296% (Retail: 110 Euro – Durchschnittlicher Wiederverkaufspreis: 436 Euro)

Nike Air Max 90 »Maharishi Maha Olive«
+252% (Retail: 180 Euro – Durchschnittlicher Wiederverkaufspreis: 633 Euro)

Die lukrativsten Releases für Reseller kamen im letzten Quartal alle von Nike. Den ersten Platz belegt die lange angekündigte und viel gehypte Low-Top-Variante des Air Jordan 1 von Travis Scott. Sneaker mit umgekehrten Swoosh scheinen auf dem Zweitmarkt zur Zeit sehr hoch im Kurs zu stehen, denn der weiße Blazer Mid von Slam Jam folgt auf dem zweiten Platz. Auf Platz drei landet ein exklusiv bei den Camo-Spezialisten von Maharishi erhältlicher Air Max 90.

Die drei Releases aus dem Jahr 2018 mit dem höchsten Wertgewinn 2019

Air Jordan 1 Retro High »Think 16 Pass The Torch«
+150% (Durchschnittlicher Wiederverkaufspreis 2018: 534 Euro
Durchschnittlicher Wiederverkaufspreis 2019: 1334 Euro)

Air Jordan 1 Retro High »Blue Moon«
+114% (Durchschnittlicher Wiederverkaufspreis 2018: 172 Euro
Durchschnittlicher Wiederverkaufspreis 2019: 368 Euro)

Air Jordan 1 Retro Mid »Multi Color Swoosh Phantom« GS
+106% (Durchschnittlicher Wiederverkaufspreis 2018: 133 Euro
Durchschnittlicher Wiederverkaufspreis 2019: 273 Euro)

Die immer weiter steigende Popularität von Michael Jordans erstem Signature-Modell wirkt sich auch auf den Marktwert älterer Releases aus. So sind die drei Sneaker aus dem letzten Jahr, die 2019 den höchsten Wertgewinn verzeichnen konnten, allesamt Varianten des Air Jordan 1.

Die drei Releases aus dem Jahr 2018 mit dem höchsten Wertverlust 2019

Puma Thunder »Spectra«
-57% (Durchschnittlicher Wiederverkaufspreis 2018: 172 Euro
Durchschnittlicher Wiederverkaufspreis 2019: 74 Euro)

Adidas Crazy BYW »LVL X Pharrell Ambition Black«
-53% (Durchschnittlicher Wiederverkaufspreis 2018: 264 Euro
Durchschnittlicher Wiederverkaufspreis 2019: 124 Euro)

Adidas Crazy BYW »LVL 1 Black White«
-52% (Durchschnittlicher Wiederverkaufspreis 2018: 259 Euro
Durchschnittlicher Wiederverkaufspreis 2019: 123 Euro)

Der Puma Thunder wurde im letzten Jahr auf dem Zweitmarkt noch hoch gehandelt, doch nach dem Hype ist das Modell mittlerweile unter dem Retail-Preis erhältlich. Auch die Aufregung um den Adidas Crazy BYW hat nachgelassen und die vielen Kollaborationen werden längst zu niedrigeren Preisen angeboten.

Die drei stärksten Releases Q4 2019

Nike Dunk Low »Off-White University Red«
Höchstes Gebot: 1.632 Euro – Letzter Verkaufspreis: 1.995 Euro

Nike Dunk Low »Off-White Michigan«
Höchstes Gebot: 1.227 Euro – Letzter Verkaufspreis: 1.904 Euro

Nike Dunk Low »Off-White Pine Green«
Höchstes Gebot: 1.360 Euro – Letzter Verkaufspreis: 917 Euro

Unsere Prognose für das letzte Quartal 2019 basiert auf den höchsten Geboten und letzten Verkaufspreisen bei Redaktionsschluss (Mitte November 2019) und von angekündigten Releases. So ist schon länger bekannt, dass Nike und Virgil Abloh an einer Neuinterpretation des Dunks arbeiten. Die ersten Pre-Release-Paare sind schon im Umlauf – für Marktpreise, die an »The Ten« erinnern