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Plattenlabel meets Techwear

Label-Feature: Circadian Rhythms

Luke Debuis betreibt mit Circadian Rhythms ein Plattenlabel aus London. Dass die Jungs auch Fashion können, zeigen sie mit ihrem ersten Drop, der “CR001-Metal” Collection.

Stell dich bitte einmal vor. Wer bist du, woher kommst du und was genau machst du?

Ich bin Teil von Circadian Rhythms, einem Platten- oder Kleidungs- oder auch Konzeptlabel aus London, du kannst uns nennen wie du magst. Wir bringen alles mögliche raus. Ursprünglich waren wir ein Outlet für Musik, haben uns dann aber entschieden, uns auch für andere Medien zu öffnen und arbeiten jetzt mit kreativen Menschen von überall und aus den verschiedensten Hintergründen.
Wie bist du auf die Idee gekommen, ein eigenes Label zu gründen?

Es war einfach mehr als nötig. Wir möchten innovative Produkte zu einem fairen Preis entwickeln und bieten ganzheitlichen Ansatz zur Verbreitung der Arbeit unserer Künstler - ob Musik, Kleidung, Videos oder Events. 
Der Künstler hat so die komplette Kontrolle, ohne, dass seine Vision oder ethischen Prinzipien darunter leiden.
Wir haben etwas Einzigartiges geschaffen und lassen uns keinem Markt oder Genre zuordnen.

Was bietet ihr alles an, worauf seid ihr spezialisiert?

Unsere Projekte sind konzeptuell, limitiert und richten sich nach unseren ethischen Grundsätzen. Wir möchten lieber eine begrenzte Anzahl spezieller Items herstellen, als eine riesige Menge an billig produzierten Massenware-Merch-Items. 
Wir stehen mit den Produzenten in engem Kontakt, damit wir den Herstellungsprozess und das Endprodukt zu hundert Prozent kontrollieren können.
Alle Materialreste, die bei der Produktion anfallen, werden für zukünftige Projekte aufbewahrt. Wir möchten als gutes Beispiel für andere junge Brands vorangehen und uns nicht dem Prinzip der billigen Fast-Fashion anschließen.
Wie sieht eure aktuelle Kollektion aus und welche Inspirationen sind mit eingeflossen? Welche Materialen wurden benutzt und wo wurde produziert?

Bei der “CR001-Metal” Collection wollten wir mehrere Interpretationen aus einem Anreiz verarbeiten. Nachdem unser guter Freund und Fotograf Dylan Tushar Bilder von Stofftüchern in Metallic-Optik aufgenommen hat, haben wir diese Idee mit dem gleichnamigen Track von Toasty weitergeführt. Das gesamte Projekt zeigt also unterschiedliche Interpretationen desselben Materials durch verschiedene Medien.
Die Kleidung ist eigentlich selbsterklärend - die Silhouetten basieren auf persönlichem Geschmack, das Mesh aus rostfreiem Stahl ist das wichtigste Detail. Als Label glauben wir an die kooperative Arbeit mit lokalen Produzenten, wir möchten die Community stärken.
Das Metallgewebe wurde in Manchester produziert, die Kleidung selbst in London, alle Designs kommen natürlich aus unserem Hause.
Wir sind auch ziemlich stolz auf unseren Herstellungsprozess.

Wo können wir eure Klamotten kaufen?

Unsere erste Kollektion, “CR001-Metal”, ist über eine eigene Website erhältlich, auf der man auch nochmal alles über das Projekt nachlesen kann. Die Website wird auch die Platform für zukünftige Projekte und Releases bieten.