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Tausend Torten

Steve Aoki und der Asicstiger HyperGEL Kenzen

Heute wurde in New York City der neue HyperGEL Kenzen von Asicstiger offiziell vorgestellt, für den Steve Aoki als Testimonial und „Muse“ agiert. Wir waren vor Ort und konnten dem nie still stehenden DJ und Producer ein paar exklusive Fragen zum Schuh und seiner Leidenschaft für Sneaker allgemein stellen.


Steve, bei deinen Shows geht es bekanntlich immer hoch her. Wieviele Torten wurden wohl während der Entstehungsphase des HyperGEL Kenzen geschmissen?


Da müssen wir mal nachrechnen, denn ich habe den Schuh in den letzten sechs Monaten einem ausführlichen „Road-Testing“ unterzogen. Also, wieviele Torten sind das wohl? Ich habe gerade gestern eine Tour abgeschlossen, die 33 Shows in 36 Tagen umfasste. Sagen wir, ich mache im Schnitt 20 Shows im Monat, und gehen wir also mal von 100 Shows in sechs Monaten aus, mal jeweils zehn Torten - da kommen wir auf 1000 Torten!


Du bist bekannt dafür, bei deinen Shows aufs Ganze zu gehen. Leiden da nicht die Schuhe?


Bei meinen Shows kann ich darauf nicht achten, ich brauche daher Schuhe, die alles mitmachen und in jeder Umgebung angenehm zu tragen sind. Als ich die ersten Samples bekam vom Kenzen, habe ich Asicstiger direkt gesagt, dass ich Ihnen alles abverlangen werde, keine Gnade. Ich liebe das, ich bin ein leidenschaftlicher Road-Tester! Ich mache meinen Work-Out in den Schuhen, ich laufe, ich wandere, und ich mache alle meine Shows in ihnen, reise von Flughafen zu Flughafen...


Wie oft in der Woche brauchst du ein neues Paar, weil die alten durch sind?


Tatsächlich habe ich immer noch die ersten Samples des Schuhs. Ich trage aber gerne ein frisches Paar oder eine andere Farbe oder einen anderen Style, einfach weil ich es kann, weil ich Zugang zu ihnen habe. Und natürlich tragen meine ersten Samples eine schöne Tortenkruste!


Wie wichtig sind dir Sneaker, und achtest du mehr auf Style oder auf Performance?


Das geht ja zum Glück heute sehr gut zusammen. Die Sneakerkultur ist riesig und so vielfältig geworden. Es gab eine Zeit, wo die Sneakerheads sehr unter sich waren und jetzt ist es viel umfassender, ganz verschiedene Marken sind am Start. Als ich begann mit Asics zu arbeiten, wurde schnell klar, dass auch sie ihr ganz eigenes Ding am Laufen haben und über eine eigene Community verfügen. Das Schöne an dieser Mischung aus Fashion und Performance ist, dass es sehr offen ist.

Wie sehr würdest du dich selbst als Sneakerhead bezeichnen?


Ich würde mich selbst als großen Sneakerhead bezeichnen, ich habe ja sogar einen eigenen Raum für meine Schuhe. Wenn ich etwas sammele, versuche ich die Sachen wirklich zu erhalten. Viele der Schuhe trage ich gar nicht, sie sind für mich Sammlerstücke, sogar Zeitdokumente.

 

Nimmst du dir noch Zeit zum Sneaker shoppen, wenn du auf Tour bist?


Ja, auf jeden Fall. Viele der Shopbesitzer kenne ich seit langem, sie kommen zu den Shows, und ich besuche sie in den Shops. Viele dieser Stores sind ja eigentlich die klassischen „Mom and Pop Stores“, in denen es sehr persönlich zugeht. Die Leute, die solche Läden betreiben, tun das nicht wegen des Geldes, sie sind selber leidenschaftliche Sneakerheads und lieben die Kultur. Es geht denen um die Details, um die Materialien, die Geschichte und Geschichten.


Bei dir in der Insta-Story war vor kurzem auch der „Jugendstil“ von Asicstiger und Asphaltgold zu sehen. Was hältst du vom Cover-Star der aktuellen PRAISE-Ausgabe?


Mann, die Farben sind so gut! Es ist ein Instant-Klassiker mit diesen Farben! Ich liebe den Schuh! Von so etwas muss ich immer auch ein Deadstock-Paar haben, denn ich will den Schuh in meiner Sammlung haben – ich will ihn aber auch auf jeden Fall tragen!