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Too late, to less

Bape x Neighborhood x Adidas POD & NMD

Adidas hat sich erneut mit ihrem langjährigen Partner Bape zusammengetan, um mit freundlicher Unterstützung der japanischen Brand Neighborhood den Silhouetten NMD und P.O.D. neues Leben einzuhauchen.


Der überarbeitete Adidas "NHBAPE NMD STLT" verfügt über einen vorwiegend schwarzen Schaft, der mit einem grafischen Muster verziert ist. Im Kontrast dazu wurden in weiß "BAPE", "NBHD" und "東京". (Tokio) als Motive sowohl auf der Zunge als auch auf der Fersenlasche platziert, während auf dem unteren und medialen Teil gelbe Flecken zu sehen sind. Schwarze EVA-Elemente und eine charakteristische weiße Boost-Zwischensohle runden den Look dieses Modells ab.

Für den P.O.D. S-3.1 "NHBAPE" wurde sowohl auf der medialen als auch auf der lateralen Seite eine zweiteilige Grafik integriert, erstere ist mit einem grau-weißen Camo-Druck versehen, während letztere in einem schwarz-violetten Camo erscheint. Beide Muster werden dann mit Bapes charakteristischem Affenkopf und den Schädel- und Kreuzknochenabzeichen von Neighborhood abgeschmeckt. Schließlich wurde das legendäre Haifischmotiv von Bape an den Seiten platziert, während das "Three Stripes"-Branding von Adidas die medialen Anteile übernimmt.

Der Bape x Neighborhood x Adidas P.O.D. und NMD erscheinen am 19. April online bei Adidas und werden preislich bei 200,- Euro liegen.

Das sagt die Redaktion

Bei dieser Kollaboration ist einiges leider im Argen. Zunächst schmerzt es zu sehen, wie ideenlos und x-beliebig A Bathing Ape geworden ist. Während man früher von der größten Streetwear Brand der Welt ausgegangen ist, macht die japanische Marke heute lediglich durch fragwürdige Kollaborationen mit Barbie und weniger mit guten Designs von sich Reden. Dann hätten wir da die beiden Silhouetten P.O.D. und NMD, die aus unerklärlichen Gründen die Protagonisten dieser Kollaboration sein sollen. Während der P.O.D. zumindest noch Potential für weitere schöne Designs hätte, haben wir uns inzwischen beim NMD komplett satt gesehen. Warum sich beide Seiten nicht für ein anderes, spannendes Modell wie den Salvation oder FYW entschieden haben, ist ein Rätsel. Daher bleibt es bei einer lieblosen Kollaboration zu einem hurrenden Preis von 200,- Euro. Aus unserer Sicht jetzt schon eine Totgeburt. Mit solchen Ansätzen hätte man die Sneakerheads höchstens 2016 noch abholen können und nicht drei Jahre später, wo der Anspruch ein anderer ist.