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Farbenspiele

C.P. Company Re-Colour Färbeprozess

Schnitt, Material und eine guter Colorway – diese Kompetenten sind unablässlich, wenn es um das Designen von Kleidung geht. Der italienische Modehersteller gibt uns einen kleinen Einblick in ihre Welt der Färbemethoden. 


C.P. Company zählt dank ihrer italienischen Ästhetik und unschlagbaren Qualität zu einer wichtigen Instanz, wenn es um einen gut sortierten Kleiderschrank geht. Mit praktischen sowie sportlichen Details verbindet die Brand außerdem zwei wichtige Rollen im Punkto Funktionalität. Zum Ende letzten Jahres erschien eine als Merchandise angelehnte Jacke zur Gorrilaz Tour mit aufwendigem Druck auf der Innenseite, ergänzt wurden diese Stücke mit cleanen, ruhigen Designs und demonstrieren damit unter anderem die umfangreiche Bandbreite der Kollektionslinien. Für die anstehende Fall/Winter 2018 Reihe ließ die Brand nun etwas hinter die Kulissen der Styles blicken und erklärten eine ihrer Färbetechnik sowie das verwendete Material. 


Beim ersten Blick auf die Jacken aus der anstehenden Wintersaison ist vermutlich zunächst deren Beschaffenheit auffällig. Das sogenannte „Chrome“ ist ein Stoff, der speziell für Färbetechniken entwickelt und von Nylon abgeleitet wurde, außerdem ist dieser auch in militärischen Canvas-Stoffen wiederzufinden. Das Material zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es besonders resistent beim Färben ist, sich meist einige Töne heller zeigt und dementsprechend vor allem bei bunten Teilen gut zu erkennen ist. 

Eine der dazu verwendeten Prozesse ist die Re-Colour Technik: Aufgeteilt in zwei Schritte wird das Kleidungsstück zunächst mit einem sauren Farbstoff gefärbt und damit kaltpigmentiert. Dadurch wird sich nicht mit den vorherigen Farben vermischt, die Elemente wickeln sich stattdessen um die Fasern des Gewebes. Das Ergebnis wirkt dabei wie eine gut eingetragene Denim-Jeans oder "der Staubfilm auf einem Rallyeauto nach einem trockenen Rennen" – wie es die Brand selbst beschreibt. Eingefleischte Fans von italienischer Sportbekleidung könnten auch die Ähnlichkeit zur C.P. Company’s Pinto Terra-Serie sehen, hier wurde sich jedoch auf die Verwendung von lokalen Erdpigmenten zum Färben beschränkt. 


Die für das Beispiel verwendeten Stücke sind aus der kommenden Herbst/Winter-Kollektion 2018 und gegen Ende des Jahres erhältlich.